ProgrammheftPortraits der Künstlerinnen und Künstler

Portraits der Künstlerinnen und Künstler

Yuka Oechslin, Klavier


Yuka Oechslin erhielt im Alter von sechs Jahren den ersten Klavierunterricht bei seiner Mutter. Seine Studien absolvierte er bei Jean-Jacques Dünki und Anton Kernjak an der Musikhochschule Basel und besuchte Meisterkurse bei Ferenc Rados. Er kann auf eine rege kammermusikalische Konzerttätigkeit zurück blicken. Er spielte in Frankreich, England, der Schweiz und den USA. Von 2011 bis 2013 war er Akademist am Zürcher Opernhaus als Korrepetitor.

Annina Demenga, Klavier


Annina Demenga studierte am Berner Konservatorium, bei M. Studer, wo sie mit dem Lehr-und Konzertdiplom abschloss. Studienaufenthalt in Paris bei Robert Casadesus und Günther Ludwig Köln. Mehrmalige Gewinnerin des Kiefer-Hablitzel-Stiftung Wettbewerbs und des Migros Stipendienwettbewerbs. Neben der kammermusikalischen Konzerttätigkeit ist sie als Klavierlehrerin tätig. Im Jahr 2008 rief sie das Demenga-Festival im Calancatal ins Leben und ist seither künstlerische Leiterin des Festivals.

Erika Schutter-Achermann, Violine


Erika Schutter-Achermann absolvierte ihre Studien bei Thomas Füri und bei Sebastian Hamann und schloss diese im Winter 2012 mit dem Solistendiplom ab. Weitere wichtige Impulse erhielt sie von A.Oprean, A. Kernjak und F. Rados. Sie ist Zuzügerin im Tonhalle-Orchester Zürich und dem Zürcher Kammerorchester. Von 2008 bis 2009 war sie Mitglied des Gustav-Mahler- Jugendorchesters. Als Solistin trat sie mit Alban Bergs Violinkonzert mit dem Luzerner Sinfonieorchester im KKL Luzern auf.

Mirjana Reinhard, Violoncello


Mirjana Reinhard wurde 1985 in Bern geboren. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, u. a. Migros-Kulturprozent und Studienpreis der Kiefer-Hablitzel Stiftung. 2010 wirkte sie als Praktikantin im Tonhalle Orchester mit. Zahlreiche Kammermusikauftritte, Engagements am Musikfestival Davos und am Demenga Festival, solistische Auftritte wie z. B. mit dem Berner Kammerorchester und dem Budapester Sinfonieorchester begründen ihre musikalische Karriere. Sie studierte bei Th. Demenga, R. Latzko und Th. Grossenbacher.

Regula Küffer, Flöte


Ursprünglich zur klassischen Flötistin ausgebildet (Lehr- und Konzertdiplom in Bern bzw. Genf, zählt Regula Küffer heute zu den wenigen FlötistInnen, die sich selbstverständlich zwischen Klassik, Jazz und Pop bewegt.Die Künstlerin unterrichtet am Konservatorium Bern. 2004 erhielt sie (zusammen mit ihren Geschwistern) den Kulturpreis der Stadt Langenthal. 2008 honorierte die Stadt Bern ihre künstlerische Arbeit mit einem Stipendium, das ihr ein Werksemester in New York City ermöglicht.

Frank Demenga, Schauspieler und Schriftsteller


Frank Demenga, geboren 1958 in Bern. Nach verschiedenen Umwegen (Schule für Gestaltung, Swiss-Jazzschool und drei Jahren Puppentheater), besuchte er 1977 – 1981 die Schauspielschule Bern. Es folgte ein erstes Engagement am Stadttheater in Bern. Ab 1985 – 1988 wurde er festes Mitglied des Stadttheaters in Bern. Ab 1989 war er 14 Jahre am Schauspielhaus in Zürich tätig. Ausserdem spielte er in zahlreichen Filmund TV-Produktionen. Im Jahre 1993 begann seine schriftstellerische Tätigkeit. 1999 erschien sein Debut-Roman FAT EX im Zytglogge Verlag. 2003 kam SCHRÄGLAGE im Govinda Verlag heraus. Frank Demenga spielt seit zwei Jahren im Puppentheater Demenga/Wirth.

Karin Wirthner, Schauspielerin


Karin Wirthner absolvierte von 1995 bis 1999 die Schauspielschule Bern. Nach einem zweijährigen Engagement am Theater «Die Tonne» in Reutlingen (D), spielte sie unter anderem am Stadttheater Bern und am Staatstheater Stuttgart. Seit 2003 ist sie in der freien Schweizer Theaterszene aktiv.

Isabel Demenga, Violine


Bereits mit 5 Jahren erhielt Isabel Demenga ihren ersten Violinunterricht. Mit 17 Jahren wurde sie an der Musikhochschule Bern in die Konzertklasse von Prof. Max Rostal aufgenommen und schloss 1970 mit dem Konzertdiplom ab. Es folgten weitere Studien bei Corrado Romano in Genf. 1974 wird Isabel Demenga von Armin Jordan ins Orchestre de chambre de Lausanne berufen. Seither ist sie dort als Stimmführerin tätig. Sie spielte verschiedentlich als Solistin mit Dirigenten wie Arpad Gerecz, Neville Marriner und Heinz Holliger und ist Mitglied diverser Kammermusikformationen.

Jonian Ilia Kadesha, Violine


Den ersten Geigenunterricht erhielt der 1992 in Athen geborene albanisch/griechische Geiger im Alter von 4 Jahren von seinem Vater. In 2013 wurde Kadesha mit dem 2. Preis, dem Publikumspreis und dem Kammermusikpreis beim 8. Internationalen Leopold Mozart Violinwettbewerb in Augsburg ausgezeichnet. Mit seinem Trio GASPARD ist er Gewinner des 1. Preises beim Internationalen Joseph Joachim Kammermusikwettbewerbs in Weimar und beim 5. Internationalen Haydn Kammermusikwettbewerb 2012 in Wien. Als engagierter Kammermusiker hat Kadesha bereits mit Musikern wie Gidon Kremer, Steven Isserlis, Kim Kashkashian, Salvatore Accardo, Bruno Giuranna, Renaud Capucon zusammengearbeitet.

Rahel Zinnstag, Violine


Die Violinistin Rahel Zinsstag wurde in Glarus geboren. Sie studierte bei Detlef Hahn in London und Oslo sowie bei Sebastian Hamann in Luzern. Meisterkurse bei Ida Bieler, Adelina Oprean und Ilya Grubert u.a. ergänzen ihre Ausbildung. Sie war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und des Schleswig Holstein Festival Orchesters. Im Sommer 2010 nahm sie zudem an der Zermatt Festival Academy unter der Leitung des Scharoun Ensembles Berlin teil. Rahel Zinsstag war Praktikantin des Berner Symphonieorchesters und spielte 2011 bis 2013 im Gürzenich Orchester Köln. Sie ist Zuzügerin der Badischen Staatskappelle in Karlsruhe.

Matilda Brunström, Violine


Matilda Brunstöm wurde in Göteborg, Schweden geboren und begann im Alter von 4 Jahren Geige zu spielen. Nachdem sie 2007 den Bachelor mit der Bratsche an der Norwegian Academy of Music in Oslo absolvierte bekam sie eine feste Stelle am Norwegian Radio Orchestra, die sie bis 2012 innehielt. 2013 begann sie ein Master Studium für Kammermusik in Edsberg in Stockholm. Sie spielte mit fast allen Skandinavischen Orchestern, wie den Göteborgs Symphoniker, Oslo Filharmonien, Sveriges Radio Symfoniorkester, Der Kongelige Kapell (Copenhagen Opera), Bergen Filharmoniske Orkester und Royal Stockholm Filharmonic Orchestra. 2014 erhielt sie das Guido Vecchi Stipendium der Göteborgs Symfoniker.

Flurin Cuonz, Violoncello


Flurin Cuonz (*1986) studierte bei Thomas Grossenbacher in Zürich (Lehrdiplom 2009) und bei Clemens Hagen in Salzburg (Performance-Master 2012). Im Zentrum seiner musikalischen Tätigkeit steht das Trio Rafale, welches mit 1. Preisen an den internationalen Wettbewerben in Osaka (2014) und Melbourne (2011) an zweien der renommiertesten Wettbewerben für Kammermusik überzeugen konnte und eine rege Konzerttätigkeit in verschiedensten Ländern ausübt. 2014 wurde dem Ensemble der Werkjahrespreis der Stadt Zürich verliehen. Nebst weiteren Kammermusikprojekten und Soloauftritten hat Cuonz von September 2014 bis Februar 2015 eine ad-interim-Stelle als Solocellist im Musikkollegium Winterthur inne. Flurin Cuonz spielt ein Violoncello von Peter Westermann aus dem Jahre 2003.

Thiemo Schutter, Violoncello


Thiemo Schutter wurde 1985 in Hinterfultigen geboren. Er studierte bei Conradin Brodbek in Bern (Lehrdiplom), bei Marek Jerie in Luzern (Master of Performance und Minor Contemporary), und beim Alban Berg Quartett in Köln Kammermusik mit dem Luzern Quartett. Neben der Kammermusik ist ihm die Zeitgenössische Musik ein Anliegen. Er war Mitglied des Ensemble Boswil und Gründungsmitglied des Ensemble Proton Bern. Zur Zeit ist er Lehrling an der Geigenbauschule Brienz und unterrichtet Cello an der Musikschule Oberland Ost.

Dominik Zinnstag, Horn


Der aus Basel stammende Hornist Dominik Zinsstag studierte bei Christian Lampert in seiner Heimatstadt und in Stuttgart. Er ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. Nach Engagements bei den Dortmunder Philharmonikern, dem Staatsorchester Stuttgart und den Düsseldorfer Symphonikern ist Dominik Zinsstag seit 2012 Solo-Hornist der Badischen Staatskapelle in Karlsruhe. Davor sammelte er Orchestererfahrungen im Schweizer Jugendsinfonieorchester, dem
Bundesjugendorchester, in der Jungen Deutschen Philharmonie, im Schleswig Holstein Festival Orchester sowie im Gustav Mahler Jugendorchester. Als Gast spielte er bei den Münchner Philharmonikern, dem Tonhalle Orchester Zürich und dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt.

Benedikt Schobel, Fagott


Benedikt Schobel wurde 1988 in Österreich geboren. Nach dem Studium an den Musikhochschulen in Hannover und München und seiner Akademiezeit an der Bayerischen Staatsoper in München 2011 wurde er Solofagottist im Sinfonieorchester Basel. Benedikt Schobel spielt oft in namhaften Orchestern in der Schweiz und in Deutschland als Aushilfe. Daneben ist er begeisterter Kammermusiker und spielt in verschiedensten Formationen.

Nils Kohler, Klarinette


Nils Kohler absolvierte sein Studium in Bern, Köln und Basel, wo er 2012 das Solistendiplom »mit Auszeichnung« erhielt. Eine rege Konzerttätigkeit führt ihn zu Festivals wie zum Lucerne Festival, Warschauer Herbst und Davos Festival. 2011 bis 2013 absolvierte er die Orchesterakademie Oper Zürich. In jüngster Vergangenheit gastierte er bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Royal Philharmonic Orchestra London. Als Mitglied des Ensemble Garage (Köln) widmet er sich der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts und arbeitete u.a. mit Pierre Boulez zusammen. Er ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe und trat als Solist mit den Düsseldorfer Symphonikern und dem Sinfonieorchester Basel auf. Seit 2007 organisiert er die Kapellenkonzerte Biglen.